CUMBRES MAYORES
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Durch die Abwanderung der Bevölkerung der alten römischen Stadt keltischen Ursprungs, Concordia Julia Nertobriga entstanden auf drei nahe gelegenen Bergen die derzeitigen mit "Cumbres" (Spitze) benannten Ortschaften. Die kleinste, Cumbres de Enmedio, hat kaum über 60 Einwohner, die sich der Land-, Forst- und Viehwirtschaft widmen. Cumbres de San Bartolomé ist ein bisschen größer; seine 700 Bewohner arbeiten ebenfalls in der Land- und Viehwirtschaft. Die höchste Einwohnerzahl hat Cumbres Mayores, eine befestigte Stadt mit großem Kulturerbe.
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Die Festung (13.Jhdt.) verdankt ihre Entstehung Sanchos IV "El Bravo" (der Tapfere) und wurde 1895 zum Nationaldenkmal erklärt. Die Kirche San Miguel mit ihrem gotischen Zentralschiff und seitlichen Renaissancekapellen ist ein Werk von Hernán Ruiz, der ebenfalls wesentlich am Bau der Kathedrale von Sevilla mitwirkte. Elf Altarbilder der verschiedensten Stilrichtungen wie Barock, Renaissance, Neoklassizismus und im plateresken Stil, eine durch Schenkung von Indianern erworbene, bedeutende Sammlung mexikanischer Silberarbeiten,
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| sowie Skulpturen und Bilder von großem künstlerischem Wert vervollständigen die Schmuckstücke dieses schönen Bauwerks aus dem 15. Jahrhundert. Die Wurstindustrie soll hier nicht unerwähnt bleiben. Die Tatsache, dass hier 22 Lagerhallen existieren, die sich nicht nur dem berühmten Iberischen Schweineschinken widmen, sondern auch eine ganze Reihe von Spezialitäten wie Schweinerücken, Morcón und Paprikawurst, herstellen, spricht für sich selbst.
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